Von der Angst zu Erblinden zum Vertrauen in die eigenen Augen – Interview mit Katharina Nathe

Katharina Nathe hält eine Knospe in der Hand, sitzt vor einem Baum im Wald

1,5 Jahre nachdem Katharina bei mir einen Kurs belegt hatte, habe ich mit ihr nochmal gesprochen. Dabei kam Überraschendes, Skurriles und sehr viel Positives zur Sprache. Lies die Zusammenfassung des Interviews oder höre es Dir in der ganzen Länge an. Spaß garantiert!

Waldbaden zur Stressbewältigung

Katharina ist Hochschuldozentin für Waldbaden zur Stressbewältigung, auch als Walddachtsamkeitstraining bekannt. Sie bietet auch Waldbaden-Kurse online an sowie auch im Wald.

Katharina: Wir Waldachtsamkeits-Trainer sind mit den Sinnen beschäftigt. Genauer gesagt kannst Du nur Achtsamkeits-Training über die Sinne machen. Sinne sind der Weg zur Achtsamkeit. Wir haben da so einen Sinn, nämlich den Sehsinn. Das ist ein ganz wichtiger Sinn und der Wald schult uns ganz viel. In Kombination mit Übungen ist das Erholung pur für den ganzen Körper, fürs Nervensystem. Das ist einfach wundervoll! Ich darf es selber immer wieder spüren. Schon allein durch unsere Zusammenarbeit habe ich das noch intensiver gespürt. Bin fasziniert, was man alles machen kann und gebe das auch gerne weiter.

Sylvia: Im Februar 2021, vor 1,5 Jahren, hast Du an meinem 4 Wochen Kurs teilgenommen, dem Live-Onlinekurs In 4 Wochen entspannter besser sehen mit Augentraining.

Katharina: Ich habe seit dem ich 7 Jahre bin eine Sehhilfe. Ich fand deine Aussage so faszinierend: Man kann was tun.

Wieso, Wie? Man kann was tun? Hätte ich nie gedacht.

Katharina Nathe, Hochschuldozentin für Waldachtsamkeitstraining
Höre Dir das ganze Interview an

Mein Ziel war den Sehsinn zu spüren

Ich bin in deinen Kurs gegangen, nicht mit dem Ziel Dioptrien zu reduzieren, weniger Hornhautverkrümmung, sondern den Sehsinn zu spüren. Entspannung zu spüren. Überhaupt mal zu spüren. wo er knackst und knickst oder wie man das entspannen kann. Ich hatte den Sehsinn nie als Sinn betrachtet, sondern nur als Mechanismus,
Mechanik halt.

Ich sehe Punkt. Ich nehmen das wahr. Ich brauche die Brille, sonst bin ich ein Blindfisch. Mit Deiner Hilfe, war es dann möglich diese Entspannung zu spüren. Mich zu trauen die Brille abzunehmen. Ich laufe jetzt auch ohne Brille durch den Wald. Es ist so faszinierend. Ich habe das Ziel erreicht Vertrauen in das natürliche Sehen zu bekommen.

Vertrauen in das natürliche Sehen mit einfachen Übungen

Ich bin noch nicht beim natürlichen Sehen angekommen, aber dieses einfach die Brille abzunehmen und sich zu vertrauen und den Augen Pause zu gönnen und auch zu wissen sie funktionieren im Zweifel, wenn eine Gefahrensituation kommen würde. Ich mache die Übungen immer wieder und bin immer wieder fasziniert. Ich spüre immer mehr und mehr.

Es gibt so einfache Übungen mit einfachen Effekten, die ich vorher nie wahr genommen habe. Wir denken immer, das ist alles so komplex und kompliziert. Letztens hast Du mir eine einfache Übung mitgegeben, ich hab sie gemacht. Auf einmal habe ich die Welt 3D gesehen. Wow, was ist denn hier los?!?

Das sind Momente, die brennen sich dann ein, ich will dann mehr ohne Brille machen. Ich will mehr die Augen entlasten oder mehr diese Momente genießen, des nicht sehen können, das auch einfach mal schön ist.

Bei Gesprächen die Brille abnehmen

Ich traue mich jetzt auch bei Gesprächen einfach mal die Brille abzunehmen. Ich sehe dann die Mimik und Gestik nicht, ich höre ja wie sich der Mensch fühlt und dann machen die Augen einfach mal Pause und dann nehmen die anderen Sinne wahr. Das ist so schön.

Mit den Augen wieder Freunde werden. Sie zu daten und mal schauen. Das war auch in Deinem Kurs. Die Infos haben noch lange nachgewirkt. Ich habe meine Geschwindigkeit etwas zu integrieren. Der Kurs war im März, dann habe ich die Übungen im Mai und Juni mit in den Wald genommen und dann hat es buff gemacht.

Es ist wirklich der Wald, an dem Ort fühle ich mich wohl. Da ist mein Sehen zu Hause und da habe ich mich getraut, auch die Brille abzunehmen und wahrzunehmen. Hey Augen: Wir beide gehen auf eine neue Reise und wir packen das.

Plötzlich war alles ganz klar und scharf

Sylvia: Ich war neulich im Montafon in Österreich wandern, ohne Brille. Ich war schon super lange nicht mehr in den Bergen. In dieser Gegend war ich als Kind sehr oft. Ich hätte mich niemals getraut ohne Brille als Kind zu wandern. Man könnte ja stürzen und dies und das. Ich bin ohne Brille gelaufen. Es war schönes Wetter mit viel Licht. Schwieriger wird es natürlich, wenn es neblig wird oder das Licht fehlt. Die Augen brauchen Licht zum sehen.

Dann waren wir auf dem Gipfel, ich saß da. Es passiert ja immer, wenn wir nicht wirklich fokussiert sind oder etwas erwarten. Ich habe im tief eingeschnittenen Tal alles scharf gesehen! Das war ungefähr einen Kilometer weit weg. Ich habe unten jede Scheune, jeden Weg, das Gras, den Wald drüben gesehen. Wir saßen auch mehr oder weniger im Wald. Es ist das was du sagst: Wenn wir in die Natur gehen und alle Sinne aufmachen, dann plötzlich „funktioniert“ oder macht der Sinn, wo wir vielleicht nicht so unsere Stärken haben, wieder mit.

Katharina: Weil wir ihn überstrapazieren sehen wir schlecht. Also ich habe das Gefühl, dass mir der Sehsinn dann was schenkt. Das sind kleine Momente: Ok Katharina, Du hast dich jetzt darauf eingelassen, Du hast mich mal losgelassen, jetzt schenke ich dir etwas dafür, damit du wahrnimmst: Ich bin da.

Ich nehme dann meine Augen in ihrer Natürlichkeit wahr. Wir haben auch viele andere Sinne. Sie sind ja auch miteinander verknüpft, eventuell wird dann auf das Hören besser und das Fühlen und so weiter.

Wir lernen von Menschen viel leichter

Sylvia: Was hat dich denn auf die Idee gebracht, für die Augen einen Kurs zu besuchen?

Katharina: Das warst Du! Das warst Du mit deiner Persönlichkeit. Durch Deine Art und Weise den Sehsinn liebevoll zu betrachten. Ein Buch kann ihn auch liebevoll betrachten, ein Buch hilft mir manchmal auch nochmal was zu verstehen. Vielleicht auch Fachwissen nochmal zu intensivieren, wenn ich wirklich verstehen will.

Ich bin davon überzeugt, wir Menschen können von Menschen viel leichter lernen. So Impulse, wie du gesagt hast, ich gehe ohne Brille wandern. Ich so, boah, ist sie wahnsinnig? Wie kann die das tun? Und dann stehe ich so im Wald, Hey, was die Sylvia kann, kann ich auch.

Dann packe ich die Brille ab und denke so, warum habe ich das denn noch nie gemacht? Das ist Deine Geschichten, diese Persönlichkeit, die lässt einen selber über Hirn springen, die man A, gar nicht wusste, dass sie da sind. Und B dann Hey das geht okay, ich mach das jetzt auch und das ist das, was glaube ich von Mensch zu Mensch in der Beziehung ganz wichtig ist, insbesondere bei Sinnen, wo man selber viele Probleme hat oder wenn man wirklich weiß, ab hier sieht man nichts.

Oh mein Gott, ich muss doch die Brille aufsetzen, ich bin sonst nicht lebensfähig und so. Da hilft mir ein Buch nicht, sondern es helfen mir, persönliche Geschichten und diese Persönlichkeit dahinter, den Sinn wieder liebevoll zu betrachten und sich selbst liebevoll zu betrachten. Man muss ja auch immer sehen der Sehsinn gehört zu mir, ist mein Sehsinn und ich will auch nur das sehen was ich sehen will und ich werde auch nur das scharf sehen was ich scharf sehen will.

Was wir sehen ist mit uns verbunden

Es gibt ein Muss in Gefahrensituationen, das ist ein ganz anderes Systemen auch im Nervensystem. Aber ich glaube, das haben wir auch verloren bei jedem Sinn, es sind unsere Sinne. Der Sehsinn ist mein Sinn und der ist mit meiner Psyche verknüpft mit meiner Geschichte und das fand ich so schön, weil Du es auch so betrachtest. Dieses hey der Sehsinn, das ist keine Mechanik, es steckt Mechanik dahinter ja. Aber die Betrachtung, die Perspektive und das was wir sehen ist mit Dir verbunden mit dem, was du fühlst.

Da hab ich echt gedacht. Oh ja, klar, und das hat nämlich ganz viel offenbart. Diese Geschichten dahinter, diese Betrachtung dass mit Trauer und Gefühlen der Sehsinn mitfühlt. Das ist so schön. Ich bin davon überzeugt, dass werden wir durch ein Buch nicht vermitteln können.

Die Sylvia ist immer noch im Wald bei mir. Immer wenn ich sage, ich muss was für meine Augen machen, ist die Sylvia da.

Bedürfnisse wollen gehört und geachtet werden

Sylvia: So schön (lächelt). Mittlerweile habe ich ja noch ein neues Angebot. Da ist die Betrachtung noch mal eine andere. Die Augen sehen für uns, wir sind mit ihnen ein 3-er Team. Die Augen sind wie Geschwister, sie sind nicht gleich. Sie sollten gut miteinander klar kommen und sie sollten auch miteinander spielen wollen, zusammen sehen wollen. Dann kommen so tolle 3D Eindrücke von der Welt zu uns. Dann holen sie diesen Eindruck für uns rein.

Das funktioniert nur, wenn wir uns so ein bisschen raus halten, Nicht sagen: Ihr müsst jetzt funktionieren und dann real die äußeren Augenmuskeln nehmen und zudrücken und aktiv steuern. Jetzt guck Du noch ein bisschen mehr! Das finden sie nicht toll. Jeder in dem 3er Team hat seine Bedürfnisse, die gehört und geachtet werden wollen.

Was hat der Druck auf die Sinne mit Kurzsichtigkeit zu tun?

Katharina: Du sprichst etwas ganz Wichtiges an. Das haben wir bei jedem Sinn. Der Sehsinn gehört zu mir, das ist meine Psyche, die da mit drinsteckt. Dann sind wir bei einem Thema, was uns alle beschäftigt, durch die Vorprägung der Familie, durch die Gesellschaft, Druck et cetera. Es ist immer Druck perfekt zu sein, es ist immer Druck, keine Fehler zu machen. Und diesen Druck nehmen wir ja mit, den drücken wir durch unsere Sinne aus und wenn wir dann sagen: Rechts Du musst noch perfekter sein als links oder ihr müsst perfekt harmonieren, das ist immer Druck, Druck, Druck. Das spielt nicht nur auf den Sehsinn, sondern auch auf die Ohren, den Gleichgewichtssinn, den Tastsinn. Es gibt so viele Sinne. Das spürt man so richtig, die drücken das dann mit aus und das ist auch wirklich wie du sagst, die zwei Augen müssen harmonieren.

Das ist so mit der Psyche auch. Verstand und Bauchgefühl sollten harmonieren, damit alles auf der Ebene im Gleichgewicht ist.

Sylvia: Das ist ganz toll wie Du das ausdrückst. Kleine Einschränkung von mir. Das empfinden die Kurzsichtigen so. Wenn Du weitsichtig bist und Dir denkst: Was erzählt Katharina da? Dann wirst Du Dich wahrscheinlich nicht damit identifizieren oder es wird Dir nicht bekannt vorkommen.

Wir sehen alle anders und haben andere Sichtweisen

Katharina: Das fand ich auch schön, dass du in deinem Kurs darauf eingegangen bist. Das war nicht nur für Kurzsichtige. Wir hatten ja viele verschiedene Fälle. Ich fand das so faszinierend zu betrachten. Hey, jeder Sehsinn ist individuell. Jeder Mensch ist individuell. Du hast nicht nur alleine blöde Problem, sondern jeder irgendwie mit den Augen und die Sylvia hat für alles eine Lösung. Dieser Kurs ist ja für alle ausgerichtet und das fand ich auch so faszinierend, weil es zeigt halt auch wie komplex das Sehen ist.

Sylvia: Ich kriege manchmal Nachrichten. Ich bin aber nur altersweitsichtig. Mich interessieren die Probleme der Kurzsichtigen nicht. Deswegen wollen sie den Kurs nicht belegen. Wie du sagst, wir lernen so viel von den Sichtweisen der Anderen. Ja, das bringt uns auch weiter und das ist in jeglichem Kontext im Leben so. Wenn wir nur immer in diese kleine Spezialecke gehen, die genau gleich wie wir ticken, dann vergeben wir uns auch eine Chance.

Katharina: Es ist auch ein schönes Miteinander. Wenn ich jetzt jemanden treffe der weitsichtig ist, weiß ich, ah, der sieht die Welt vielleicht so und so. Das ist wiederum faszinierend im Dialog. Im Austausch einfach zu fragen: Sag mal, wie siehst Du das gerade?

Das hat mich noch nie einer gefragt. Ich würde mich echt freuen, weil es einfach faszinierend ist. Das habe ich auch in Deinem Kurs gelernt. Ich fand es halt schön, weil es zeigt mir auch, dass einfach dieses ganzheitliche Sehen nicht kompliziert aber komplex ist, aber möglich ist. Wie gesagt Du hattest für alles irgendwie Impulse, Übungen und Ideen und manchmal dachte ich: Oh, das ist möglich?

Sylvia: Die große Veränderung bei Dir war, dass Du tatsächlich die Brille abnehmen darfst. Sie ist nicht festgewachsen auf der Nase. Hast Du noch eine 2. Sache, die du mitgenommen hast, die wirklich nachhaltig war?

Ein erkenntnisreicher Sehtest, auch für die Optikerin

Katharina: Es ist wirklich so! Es ist besser geworden, nur minimal. Aber es sind ca. 0,25 und 0,5. Und das ist für mich schon Party!

Ich habe auch die Erfahrung mit dem Sehtest für die neue Brille mitgenommen. Die alten Gläser waren sehr verkratzt. Ich musste den Sehtest mit Maske machen. Mit Maske bekam ich wenig Sauerstoff. Ich hab nichts gesehen in diesem Raum. Ich habe wirklich sehr schlecht gesehen. Sie wollte mir schon eine schlechtere Brille verpassen. Ich wusste von Dir warum ich gerade schlecht gesehen hatte.

Ich so: Es kann gar nicht sein. HALT, ich muss raus. Ich komme gleich wieder. Also ich raus, kurz Atemmeditation gemacht, spazieren gegangen. Wieder rein und viel besser gesehen. Sie guckte mich an. Was haben Sie denn gemacht? Ich: Tzja, Trick und auf einmal hatte ich viel bessere Werte. Ich sagte ihr, die Werte nehme ich. Sie meinte: Wollen sie noch mal rausgehen? Ich: Nein, dem vertraue ich jetzt.

Es ist besser geworden, auch von der Hornhautverkrümmung, minimal, aber es ist besser geworden.

Sylvia: Super! Ganz wichtig wenn Du zum Sehtest gehst. Nicht abends nach der Arbeit nach acht Stunden PC Arbeit. Da wird es schlechter sein. Sondern wenn Du gut drauf bist. Gut ausgeschlafen. Du brauchst Sauerstoff für gutes Sehen. Gut atmen, nicht die Luft anhalten beim Sehtest.

Was ist Dein Fazit, Katharina?

Katharina: Es ist wirklich dieses Vertrauen auch in die andere Sinne. Vertrauen in mein ganzes Körpergefühl. Die Sinne spielen zusammen. Das Hören und Vertrauen in den Gleichgewichtsinn wenn die Augen weg sind. Brille setze ich ab. Augen sind auf einer Ebene weg, die anderen Sinne machen schon ihren Job. Die anderen Sinne haben gesagt, endlich hat dieser Sehsinn mal Paus, endlich darf ich mich mal austoben. Das ist so diese Nachhaltigkeit mich wieder als Ganzes zu betrachten. Du sagst ja auch ganzheitliches Sehen und das ist für mich Nachhaltigkeit pur gewesen.

Bei bei mir ist seit dem 7. Lebensjahr alles auf die Brille fokussiert, und damit aufs Sehen. Jetzt habe ich endlich mal nach fast 30 Jahren Pause. Es ist gar nicht notwendig, dass man nach dem Seminar dann jeden Tag Augenübungen macht nach einem Plan. Allein dass man den Kurs besucht hat, verändert was im Leben. Allein durch das Wissen auch.

Sylvia: Ich erkläre auch viel theoretisch, wie überhaupt das Sehen funktioniert, Das wissen viele Menschen gar nicht. Ich würde mal behaupten die meisten Menschen wissen es nicht, wie sehen überhaupt funktioniert. Allein durch dieses Wissen und die Erfahrungen, die man gemacht hat und von den anderen mitgenommen hat, das wirkt einfach nach, ohne dass man eigentlich die Augenübungen weiter machen muss.

Katharina: Es ist das Unterbewusstsein. Das habe ich beim Waldachtsamkeitstraining auch. Ich weiß. Ich vertraue meinem Unterbewusstsein, das bin ich auch ich selber, das nimmt Impulse mit, das hört die ganze Zeit zu, das speichert ab und wenn ich dann bereit dafür bin und offen bin und dieser Moment passt, dann kommt dieser Impuls. Hey Du musst atmen oder Hey, nimm die Brille mal ab oder mach mal diese Entspannungsübung oder Palmieren oder du musst Dir jetzt endlich mal deine Arbeitsplatz-Brille kaufen.

Ich vertraue meinem Unterbewusstsein. Das habe ich gelernt in den 5 Jahren, wo ich Waldachtsamkeitstraining mache. Nicht dieses Stringente, ich muss jeden Tag etwas machen, sondern sich selbst vertrauen und es braucht seine Zeit.

Das Sahnetörtchen und Angst zu Erblinden

In unserem Erstgespräch, da hast Du mich gefragt: Was ist mein Ziel?

Entspannung und meine Augen zu spüren

Katharinas Ziel

und Du sagtest: Das kriegen wir hin. Und ich so: Super!

Ich wollte ohne Ziele rein. Dass jetzt die Hornhautverkrümmung minimal zurück gegangen ist und auch die Schärfe ein bisschen besser, das war so das Sahnetörtchen, das war wie so, wow krass das geht? Aber es war nicht mein Ziel, ich wollte wirklich, ich wollte einfach mal den Sinn spüren, mich verbinden und ich weiß, dass es Möglichkeiten gibt, und durch deine Theorie habe ich auch mehr Verständnis für die Augen und weniger Angst.

Wegen Erblindung. Ich meine ab hier (hält die Hand kurz vor das Gesicht), ich sehe schon ab hier fast nichts mehr, aber dieses keine Angst mehr davor zu haben, zu sagen, Du kannst etwas tun, du hast Möglichkeiten, solange der Apparat heile ist und dass ist einfach auch so wo ich sage hey, das nimmt auch sehr viel Druck weg, dieses nicht machtlos zu sein, nicht hilflos zu sein.

Aus der Angst raus ins Vertrauen. Wenn die Mechanik auf einer Ebene kaputt ist, kann man halt nur begrenzt etwas tun.

Sylvia: Man kann trotzdem etwas tun, man kann ganz viel tun. Es ist tatsächlich so, es gibt nicht so, bis hierhin kann man was machen, ab da kann man nichts mehr machen, das stimmt nicht, Es sind die Selbstheilungskräfte. Es kommt auf das Ziel an. Ein blinder Mensch, der fast nur schwarz sieht und der dann wieder Schatten sieht. Für den ist das ganz viel. Eine Veränderung, die wir gar nicht wahrnehmen würden. Möglich ist es auch
weil alle Fehlsichtigkeiten mit Anspannung zu tun hat und daher Entspannung hilft.

Wir könnten jetzt noch stundenlang weiter quatschen, Katharina,

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, entweder auf Sehtraining, auf Waldbaden, auf Entspannung oder beides. Dann wendet euch an Katharina oder wendet euch an mich. Wenn Du Waldbaden selbst ausprobieren möchtest, dann lade Dir Katharinas Waldbadenanleitung mit Selbstanleitung hier herunter.

Den nächsten Termin zum nächsten Live-Onlinekurs findest Du unter Events.

Vielen lieben Dank, Katharina für das schöne Interview. Hat mir viel Spaß gemacht!

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